Die drei Säulen unserer Beziehung – Teil 1: Respekt

Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich dieses Thema in eine lesbare Form bringe und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich das nicht hinbekomme, ohne ein halbes Buch zu verfassen. Ich werde diesen Blogbeitrag also in drei Teile aufteilen, um eure Geduld nicht ganz so stark zu strapazieren.

Im ersten Teil soll es um das Thema Respekt gehen und wie ich glaube, dass dieser Aspekt unserer Beziehung uns auch im Alltag hilft.

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Liebe in Zeiten der Corona

Vieles, was man sonst nur mit seinen Freunden teilen würde, wird heutzutage ja im Internet ausgiebig dargestellt – sei es nun auf Twitter, auf Instagram, oder auf Blogs wie diesem hier. Man lässt Andere an seinem Leben und seinen Erfahrungen teilhaben und labt sich an den Reaktionen, die von Bewunderung bis Mitleid das gesamte Spektrum abdecken können.

Normalerweise geht es auf dieser Seite um BDSM und die Erfahrungen, die wir in unserer Beziehung gemacht haben. Auch heute soll es um diese Beziehung gehen, aber ich dieser Beitrag wird eher eine persönliche Natur haben. Wenn es euch also nur um Peitschen und Andreaskreuze geht, dann lest lieber nicht weiter.

Die letzten Monate waren nicht einfach. Weder für mich, noch für unsere Beziehung.

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Mein Grund

Vielleicht ist es das persönlichste Thema, über das ich schreiben werde. Es ist meine Antwort auf die Frage nach dem “Warum”. Bitte hab Verständnis dafür, dass ich hier keine Namen nenne, weder von Personen, noch von Lokalitäten. 

Wieso BDSM, wenn man doch auch soviel “normalen” Sex haben kann? Wozu der ganze Stress? Stimmt was nicht mit mir, bin ich gestört? Scheiß Kindheit gehabt? War der Onkel besonders “nett” zu mir? Ist Pornografie schon soweit in der Gesellschaft angekommen, dass ich keinen mehr hochbekomme, wenn nicht wenigstens ein ehrlicher Schmerzensschrei dabei ist?

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Schwäche zeigen

Ich möchte mal meine Meinung zu einem Thema loswerden, was mir schon seit Längerem immer wieder in der Szene auffällt und was mich nach wie vor extrem stört. Es geht darum, dass Doms der herrschenden Meinung nach immer und überall der starke Part sein müssen, der alles im Griff hat und der sich von nichts erschüttern lässt.

Diese Fassade funktioniert vielleicht bei einer reinen Affäre, bei der man sich wirklich nur trifft, um miteinander zu spielen, und das Privatleben vollkommen abschirmt. Hier fehlt für mich allerdings komplett der Reiz, denn wenn der Dom nur ein aufpolierter Meister Proper ist, an dem alles abzuprallen scheint, kann auch ich mich nicht öffnen.  „Schwäche zeigen“ weiterlesen

Die Beziehung auf Entfernung

Eine Fernbeziehung ist in den meisten Fällen ein Hindernis. Man sieht sich zu selten, kann dementsprechend wenig miteinander unternehmen und nimmt grundsätzlich weniger am Leben seines Partners teil. Kommt zusätzlich noch BDSM hinzu, entsteht ein weiterer Nachteil: Ihr müsst euch – zumindest am Anfang – immer wieder aufeinander einspielen. Mit Bondage ist es dasselbe. Wo soll die Übung herkommen, wenn man in einer monogamen Beziehung lebt, oder einfach keine andere Fesseln will? Schwieriges Thema, aber ich möchte mich an dieser Stelle nicht mit den negativen Seiten einer Fernbeziehung beschäftigen, das wäre mir auch zu einfach und helfen würde es auch keinem. In diesem Beitrag soll es darum gehen, auch die positiven Aspekte zu beleuchten und zu nutzen.

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