Irgendwie doch ein Spielbericht

Wir sitzen gemeinsam in deiner Küche. Die beiden Kerzen sind schon etwas herunter gebrannt, zeugen davon, dass wir hier schon eine Weile sitzen und tauchen den Raum in ein flackerndes, warmes Licht. Auf dem Tisch stehen zwei kleine Gläser mit Wein, daneben dein Laptop, auf dem ein Pen&Paper läuft, das wir bereits seit einigen Stunden verfolgen. Dass wir heute Spielen war nicht geplant, aber du hattest mir angeboten, mich nach dem Essen einfach trotzdem mal zu fesseln.

Als du jetzt aufstehst und den Raum verlässt, denke ich mir nicht viel dabei, aber wenige Sekunden später stehst du mit ein paar ordentlich zusammengelegten Seilen wieder neben mir. Mein Herzschlag beschleunigt sich ein wenig und ich blicke erst die Seile und dann dich an, während du dich in aller Ruhe wieder auf deinen Stuhl setzt. Es vergehen einige Sekunden, bevor du vom Bildschirm wieder zu mir schaust und dein Wort an mich richtest.

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