Von Herr Shibari

Die Tür steht einen Spalt offen, als du die Treppe runter gehst. Das warme orange Licht der Kerzen im Inneren gibt etwas von seinem Schein in den Flur ab und hinterlässt an den Wänden leichte Schattenmuster, deren Ursprung sich in der Struktur des groben Mauerwerks finden. Du öffnest die Tür und ein Schwall warmer Luft strömt dir entgegen, sodass sich auf deinen Armen eine leichte Gänsehaut abzeichnet, als du eintrittst. Der durch dich entstandene Luftzug lässt alle Kerzen flackern und hüllt den Raum so in unruhig wechselnde Schatten, als wäre er, so wie du auch, voller Erwartung auf die nächsten Stunden. 

Dein Herr scheint das Zimmer für einen Augenblick verlassen zu haben. Du schließt die Tür hinter dir und gehst etwas weiter in den Raum hinein. Zu deiner Linken steht ein Tisch, auf dem einige Spielzeuge liegen. Du siehst dir die Auswahl näher an, dein Blick fällt auf die Reitgerte und in dir werden schmerzhaft schöne Erinnerungen wach, von dem Abend, an dem er sie das erste Mal an dir ausprobiert hat. Ein Lächeln huscht über deine Lippen bei dem Gedanken, dass du sie heute eventuell wieder spüren könntest. Auch andere Gegenstände wie zum Beispiel das Seil oder der Rohrstock sind dir noch gut im Gedächtnis geblieben. Ob er vor hat all’ diese Werkzeuge heute zum Einsatz zu bringen?

Das Knarren der sich öffnenden Tür lässt dich aufschrecken und einen Schritt vom Tisch zurückweichen. “Du bist heute früher da als sonst…” An dem Tonfall seiner Stimme erkennst du sofort, dein Herr ist nun da. “Verzeiht, ich hätte mich vergewissern sollen, ob Ihr bereits da seid, bevor ich eintrete.” Er zieht seine rechte Augenbraue etwas nach oben, um seiner Verwunderung Ausdruck zu verleihen. “Mach dir keine Gedanken, wer die Tür offen lässt, darf sich nicht wundern, wenn er sich neugierige Katzen ins Haus holt.” Er schließt besagte Tür und macht dann zwei Schritte auf dich zu, sodass er dir eine Armlänge entfernt gegenüber steht. “Geht es dir gut, meine Liebe?” Von der Frage etwas überrascht  stotterst du: “J-Ja mein Herr.” Er lächelt mild, als wollte er sich für seine unerwartete Frage entschuldigen, sagt dann jedoch nur: “Das freut mich. Wollen wir dann beginnen?” Du lächelst nun auch und die anfängliche Unsicherheit fällt langsam von dir ab. “Ja, mein Herr. Sehr gerne.”

Er nimmt ein schwarzes Gefäß vom Tisch, dem du bisher gar keine Beachtung geschenkt hast und zeigt es dir. “Ich habe diese und eine weitere Schale, sie werden heute deine Fesseln sein. Mehr wird dich nicht davon abhalten, dich frei zu bewegen.” Er gibt dir eine der Schale in die Hand. Sie ist nicht sonderlich schwer und noch hast du keine Vorstellung, wie dieses einfachen Gefäß dich davon abhalten soll, dich zu bewegen. Er nimmt dir die Schale wieder aus der Hand und richtet in ruhigem, dennoch bestimmtem Ton seinen ersten Befehl an dich: “Ich möchte, dass du dich ausziehst und auf das Bett legst.” Beim Ausziehen lässt du dir absichtlich etwas mehr Zeit. Du genießt seine Blicke, die jeden Millimeter deines Körpers erforschen, während du immer mehr deiner Kleidung ablegst und damit immer mehr Haut zeigst. Als letztes fällt dein Slip zu Boden und du gehst kokett in Richtung des Bettes, um dich dort auf allen Vieren bereit zu machen für weitere Anweisungen. Das Bett ist – wie immer – frisch bezogen und außer dem Laken hat er auch eine Decke darüber gelegt, um es bequemer zu machen, was dich darauf schließen lässt, dass du wohl längere Zeit darauf verbringen wirst.

Du blickst über deine Schulter und siehst ihn an: “Mein Herr, wie wollt Ihr mich haben?” Er überlegte kurz, dann antwortete er: “Leg´ dich auf den Rücken und streck’ deine Arme von dir.” Du tust, wie dir befohlen. Die Decke ist noch etwas kalt, was dir eine angenehme Gänsehaut einbringt. Als du dich hingelegt hast, setzt er sich neben dich und beugt sich zu dir, um dich auf den Mund zu küssen, anschließend legt er dir eine Schale in jede Hand. Er nimmt sich eine Karaffe, die er vorher auf dem Boden platziert hat, und füllt beide Schalen bis knapp unter den Rand mit Wasser. Du spürst das Gewicht der Gefäße auf deinen Handflächen und fängst an zu begreifen, dass du dieses Mal wahrscheinlich deiner Strafe nicht entgehen wirst – die Frage ist nur, wie lang diese auf sich warten lassen wird.

Er stellt das Wasser wieder auf den Boden, steht vorsichtig vom Bett auf und sagt dir auf dem Weg zum Tisch mit einem Augenzwinkern: “Entspann’ dich, meine Liebe, und pass auf, dass du nichts verschüttest.” 

Ihr spielt schon sehr lange miteinander und mittlerweile weißt du, dass er sich sicher einen groben Ablauf überlegt hat. Du kannst allerdings nicht genau erkennen, auf welches Instrument seine Wahl gefallen ist, da er mit seinem Körper die Sicht etwas versperrt, aber du siehst wie ein leichtes Lächeln seine Lippen umspielt, als er mit einer Hand hinter dem Rücken zu dir zurückkommt.

Er geht an das Fußende des Bettes und streichelt sanft an deinen Knöcheln entlang, seine Berührung, auch wenn sie vorsichtig ist, kitzelt dich ein wenig. Seine Finger führen ihren Weg weiter, über deine Wade entlang zu deinem Oberschenkel, wo er den Griff etwas fester werden lässt. Er packt schließlich so fest zu, dass dir ein Stöhnen entweicht. Es tut nicht weh, ganz im Gegenteil. Du schließt deine Augen und versuchst diesen Moment ganz in dich aufzunehmen. Es ist das erste Mal heute, dass er dir so bestimmt zeigt, wem du gehörst. Während sein Griff sich wieder etwas lockert bemerkst du, dass dieses kleine Spiel dich bereits feucht gemacht hat. Seine Hand rutscht jetzt ein Stück weiter nach oben, so dass seine Finger zwischen deine Vulvalippen gleiten. Er dringt noch nicht tiefer in dich ein, sondern übt mit Mittel- und Zeigefinger Druck auf eine deiner Lippen aus, während er auf ihr rauf und runter wandert. Es fühlt sich so wunderbar entspannend an, wie du ihn komplett zu umschließen scheinst, als er dich mit seinen Fingern erforscht.

Seine Berührungen werden punktueller, während er jetzt immer wieder wie zufällig weiter in dich eindringt. Seine Finger bilden einen leichten Haken und er beginnt damit, seine Massage innen auf Höhe deiner Klitoris fortzusetzen. Du stöhnst leicht auf, versuchst jede ungewollte Bewegung zu unterbinden; den Reflex, dein Becken rhythmisch gegen seine Finger zu drücken, kannst du jedoch nicht verhindern. Du spürst, dass er versucht ist, dich noch weiter zu treiben, denn seine Bewegungen werden schneller, genau wie deine Atmung. Gleichzeitig baut er abwechselnd mit Mittel- und Zeigefinger immer wieder Druck auf. Die Schalen in deinen Händen zittern beunruhigend und du schaffst es nur mit sehr viel Willenskraft, sie noch so gerade zu halten, dass sich das Wasser nicht auf deinen Händen und der Decke verteilt. In dir wächst gerade die Gewissheit, dass du nicht mehr lange durchhalten wirst, als er plötzlich seine Bemühungen einstellt. Du bist dir nicht sicher, ob du froh sein sollst oder enttäuscht, aber zumindest haben die Schalen scheinbar keinen Tropfen ihres Inhalts verloren. Langsam beruhigt sich dein Atem wieder und du musst feststellen, dass die Decke unter deinem Hintern klatschnass ist.

Er führt seine Finger heraus und lässt sie dabei noch einmal über deine Klitoris gleiten, und als er seinen Weg mit dem Mittelfinger zu deinem Bauchnabel fortsetzt, bemerkst du, dass auch dieser noch recht feucht ist. Sanft streichelt er mit seiner Hand deinen Bauch. Es ist für dich wenig überraschend, das er auf dem Weg nach oben einen Halt bei deinen Brüsten macht und deine Nippel mit seinen Fingerspitzen liebkost. Du hältst deine Augen nach wie vor geschlossen und konzentrierst dich darauf, deine Hände ruhig zu halten, was dir jetzt wieder deutlich besser gelingt, auch wenn seine Finger – die sich langsam einen Weg über deinen ganzen Körper bahnen – auf deiner Haut nur schwer zu ignorieren sind. 

Gerade als du beginnst, dich an diese Situation zu gewöhnen, bemerkst du überrascht, dass seine Berührungen aufgehört haben. Noch bevor du dich fragen kannst, was als nächstes passieren wird, durchfährt deine Wade ein Stechen, es erschreckt dich so sehr, dass du das Wasser in den Schalen fast verschüttest. Du öffnest deine Augen und hebst den Kopf, nur um ihn dann gleich darauf heftig in die Kissen zu drücken. Du beißt die Zähne zusammen, als das Wartenbergrad langsam beginnt, denselben Weg entlang zufahren, den seine Finger vor wenigen Sekunden noch vorgezeichnet haben. Das von Nadeln besetzten Rad zieht seine Bahn wieder an deiner Wade entlang, die Oberschenkel hinauf und als die feinen Dornen anfangen, sich zu deinem Vulvabereich vor zu tasten, umklammerst du die beiden Schalen so kräftig, dass das Weiß an deinen Knöcheln zu sehen ist. Du wünschst dir jetzt, mehr als je zuvor, die einfachen Manschetten an deinen Handgelenken zu spüren, die dir jede Arbeit abnehmen und den so ersehnten unfreiwilligen Halt bieten würden, nur leider hat dein Herr heute andere Pläne mit dir.

Es ist eine seltsame Mischung aus Schmerz und Erregung. Die Spitzen des Rades, scheinen sich in deinen Kitzler zu bohren und stimulieren ihn trotzdem so, dass du fast verrückt wirst vor Lust. Du kneifst die Augenlider zusammen und ein unterdrücktes Stöhnen entfährt dir, während du deinen Kopf immer tiefer in das Kissen drückst. Dann hört das Stechen endlich auf und auch wenn du fast nicht mehr wusstest, wie du es noch weiter hättest aushalten sollen, bist du doch ein wenig enttäuscht. Unter anderen Umständen hättest du gerne noch mehr Erfahrung mit diesem Instrument gemacht, und so wartest du voller Spannung darauf, was als nächstes passieren wird.

Er beugt sich zu dir herunter und küsst dich auf die Stirn: “Ist alles in Ordnung?” Du öffnest deine Augen, blickst zu ihm herauf und antwortest flüsternd “Ja, mein Herr, bitte hört nicht auf.” Anschließend hebst du langsam deinen Kopf und stiehlst dir einen langen und intensiven Kuss von seinen Lippen. Als du dann in das Kopfkissen zurück sinkst, lächelst du zufrieden, es ist ein Lächeln, das er nur erwidern kann. Zum Abschied tippt er dir zweimal leicht auf die Stirn, kommt dann mit seinem Gesicht so nahe an deines, dass sich eure Nasenspitzen berührten und sagt: “Ganz schön frech, in deiner derzeitigen Position. Ganz. Schön. Frech.” Dein Lächeln wird daraufhin noch etwas breiter. Als er sich erhebt, weißt du ganz genau, dass er eine solch liebenswürdige Frechheit auch genau so  liebenswürdig bestrafen wird.

Dein Blick bleibt auf ihm haften, als er sich umdreht und zu seinem Tisch zurück geht. Er ist heute ganz in schwarz gekleidet, bis auf eine weinrote Krawatte, die halb unter seiner Weste verschwindet. Im Liegen sehen seine fast 1,90m noch stattlicher aus und das Hemd, das er trägt, unterstreicht seinen breiten Rücken noch etwas mehr. Bei dem Gedanken, dass ihr euch heute vielleicht noch näher kommen werdet, fängst du an, wieder etwas feucht zu werden. Wie sehr ihm dieser Anzug steht, überrascht dich jedes Mal wieder, dann dreht er sich um und sieht dir direkt in die Augen. “Deinen Herrn unaufgefordert zu küssen… Na da werden wir wohl wieder erzieherisch tätig werden müssen bei dir, nicht wahr?” Dass diese Frage keiner Antwort deinerseits bedarf ist dir sonnenklar und mit diesen Worten nimmt er vom Tisch vier dünne Holzstäbchen, die als Paar an den Außenseiten mit zwei schmalen Gummibändern in ihrer Intensität eingestellt werden können und ganz sicher nicht dazu gedacht sind, deine Situation angenehmer zu machen.

Er ist sehr vorsichtig, als er die Klemmen an deinen Nippeln befestigt. Das Holz übt sogar schon auf der geringsten Spannung einen unangenehmen Druck aus, der aber mit Sicherheit noch weiter verstärkt wird, je länger diese Session dauert. Als auch deine zweite Brust versorgt ist, bist du kurz davor, ein Flehen um Gnade durch deine zusammengepressten Lippen zu drücken. Währenddessen bemerkst du, dass die Schalen in deinen Händen gefährlich wackeln, und du versuchst, dich darauf zu fokussieren, diese wieder ruhiger zu halten und erstaunlicherweise hilft dir das sogar dabei, deine Schmerzen besser zu ertragen. Kann es sein, dass er diesen Hintergrund schon vorher erkannt hat? Während dir dieser Gedanke durch den Kopf geht, siehst du deinen Herr schon wieder vor dir stehen, in der rechten Hand einen Dolch. Die Waffe ist ca. 30 cm lang und hat am Griffende einen goldenen Knauf; du kannst deutlich erkennen, dass die Klinge eine Aussparung in der Mitte hat. Die beeindruckende Größe dieses neuen “Werkzeugs” macht dir etwas Angst, denn du weißt nicht genau, was er als nächstes mit dir vor hat. 

“Meine Liebste, du vertraust mir doch, oder?” Dein Blick löst sich nur langsam von der Klinge. “Ja, mein Herr, natürlich vertraue ich Euch.” Als du dich diese Wort sagen hörst, legt sich deine Anspannung wieder etwas. So lange ihr schon miteinander spielt und so viel er dich auch immer wieder überrascht hat, wollte er dich nie ernsthaft verletzen. Dir kann hier nichts passieren, er ist dein Herr und er hat dir nie einen Grund gegeben, ihm nicht zu vertrauen. Mit diesem Wissen findest du dein Lächeln wieder. Was er jetzt wohl mit dir vor hat? 

Er nähert sich dir von der rechten Seite des Bettes und legt den Dolch auf deinem Bauch, die Klinge liegt direkt zwischen deinen Brüsten und das kalte Metall sorgt für eine leichte Gänsehaut, was den Druck auf deine Nippel schmerzhaft erhöht, da sie versuchen sich aufzurichten. Seine Hand greift nach deinem linken Knöchel und winkelt dein Bein in ca. 60° an, dann nimmt er den Dolch von deinem Bauch und hebt diesen leicht, so dass die Klingenspitze noch auf deiner Haut liegt. Die Spitze bewegt sich langsam zwischen deinen Brüsten entlang. Während der Dolch seinen Weg über deinen Körper findet, hinterlässt er eine schmale rote Spur, die sich in deine Haut zu brennen scheint. Das Metall wandert über deinen Bauch und von da aus weiter herunter. Er zieht das Messer links an deinen Vulvalippen vorbei und lässt die Spitze dann die Innenseite deines Schenkels erkunden, bevor sie ihren Weg zu deiner Wade findet. 

Das Gefühl, das diese Schneise auf deinem Körper hinterlässt, kannst du nur schwer definieren, es brennt und lässt dich gleichzeitig noch intensiver spüren, wie sich dein Herr auf deinem Körper bewegt und ihn erforscht. Als er das Ende deines Beins erreicht hat, nimmt er die Klinge und tippt mit der flachen Seite ein paar mal auf deine Klitoris, bevor er den Dolch schließlich beiseite legt und mit beiden Händen deine Oberschenkel packt. Sein Kopf senkt sich und du schließt deine Augen erneut, um dich ganz auf sein nun folgendes Zungenspiel einzulassen. 

Er beginnt ganz vorsichtig mit seiner Zunge deine Lippen zu massieren, dabei rutscht er immer wieder in deine Spalte und leckt diese hinauf bis zu deinem Kitzler, wo er etwas mehr Druck ausübt. Du entspannst dich immer mehr, der Schmerz der letzten Minuten rückt weiter in den Hintergrund, bis du nur noch die von ihm erzeugte Lust spürst, die langsam deinen ganzen Körper einzunehmen beginnt. Mit Wellen von Hitze, die deinen ganzen Körper durchfluten, kündigt sich dein Höhepunkt an und deine Oberschenkel fangen an zu zittern. Er setzt jetzt auch seine Finger ein und während er mit der Zunge zwischen deinen feuchten Vulvalippen leckt, massiert sein Daumen deinen Kitzler. Dein ganzer Körper spannt sich an, dir wird kurz schwarz vor Augen, als du dich aufbäumst. Ein tiefes Stöhnen entfährt deinem Mund, du drückst deinen Kopf so tief es geht in die Kissen, während sich dein Rücken hebt, als mit einem Mal all’ die Anspannung von dir abfällt und du langsam wieder in die Decke zurück sinkst. Dir ist heiß und trotzdem frierst du, als ein sanfter Windhauch deinen Körper umspielt und die Schweißperlen auf deinem Körper dich abkühlen, so dass du eine Gänsehaut bekommst. Als du deine Umgebung langsam wieder wahrnimmst, spürst du die Feuchtigkeit des Wassers, dass sich über das Bett einen Weg bahnt, an deinen Armen vorbei bis unter deinen Rücken. 

Dein Herr richtet sich auf. “Ich würde sagen, daran müssen wir wohl noch etwas arbeiten.” Er nimmt dir die Schalen aus den Händen und stellt sie neben das Bett. Du atmest währenddessen schwer und schwitzt etwas, bist noch nicht ganz wieder angekommen. “Verzeiht mein Herr, ich konnte Eure Aufgabe nicht erfüllen.” Er sieht dich mit einer gewissen Genugtuung an. “Dann kommen wir nun zu deiner Strafe.” Er tastet sich langsam mit seinen Händen, die noch zwischen deinen Beinen ruhten, über deine Schenkel, deinen Unterleib entlang bis zu deinem Bauch. Er küsst deinen Bauchnabel und lässt seine Hände ihren Weg zu deinen Brüsten finden, wo er mit seinen Fingern beginnt, an den Klammern, die immer noch deine Nippel zieren, zu spielen. 

Jede Bewegung, die er die Klammern vollführen lässt, schmerzt. Mittlerweile sind deine Nippel rot und fühlen sich an als würden sie glühen, selbst die kleinste Berührung sorgt für ein scharfes Einatmen deinerseits. Du beißt die Zähne zusammen, als dir dann doch ein kurzes, aber lautes “Bitte!” entfährt. Er hält kurz inne. “Möchtest du mir etwas sagen?” Du siehst ihn flehend an. “Mein Herr, ich…” Er legt dir einen Finger auf die Lippen und unterbricht so jedes weitere deiner Worte. “Ich seh’ doch, dass es für dich langsam unbequem wird.” Er beginnt ein paar Kissen zusammen zu sammeln und legte sie dir direkt hinter den Kopf, was dafür sorgt, dass du jetzt einen deutlich besseren Blick auf das Geschehen hast. Um genau zu sein, bleibt dir jetzt gar nichts anderes mehr übrig, als das Folgende genau zu beobachten.

Nachdem er es dir bequemer gemacht hat, lenkt er jetzt seine Aufmerksamkeit wieder auf deine Nippel und beginnt die Klammern langsam anzuheben. Du greifst mit beiden Händen und deiner ganzen Kraft in die Bettdecke, um gegen den immer stärker werdenden Schmerz anzukämpfen, aber deine Nippel werden weiter in die Länge gezogen und du hältst die Luft an. Deine Lippen sind soweit zusammengepresst, dass sie nur noch eine schmale Linie bilden. Dein spitzer Schrei erfüllt den ganzen Raum, als sich die Klemmen endlich von deinen Nippel lösen und sie wieder freigeben. Dir schießen Tränen in die Augen. Diese Erleichterung, alles scheint von dir abzufallen. Dein Herr nimmt dich in den Arm, du lässt dich völlig fallen und den Tränen freien Lauf. Er streichelt dir sanft über den Kopf, du spürst seine Fingernägel, wie sie über deinen Rücken streichen.

Als dein Atem wieder zur Ruhe gekommen ist und der Schmerz abgeklungen, streichelt er dir über die Wange. “Alles wieder gut?” Auf seinem Gesicht zeichnet sich Besorgnis ab, du lächelst ihn an. “Es ist alles gut, die Erfahrung war nur sehr intensiv”. Er stellt dir diese Frage nach jeder Session und immer bestätigst du ihm, dass es dir gut geht. Für dich ist es völlig normal zu weinen, wenn die Emotionen zu stark werden, egal ob positiv oder negativ, und auch wenn du es ihm schon ein paar mal erklärt hast, wird er dich immer noch jedes Mal auf’s neue fragen, weil er sich um dich sorgt. Du vergräbst dein Gesicht in seiner Brust, lächelst und flüsterst: “Ich liebe dich.” Ihr nehmt euch die zweite Decke und macht es euch auf dem Bett bequem, bevor ihr dann Arm in Arm gemeinsam einschlaft.

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