Der Brief an eine Rose

Von Herr Shibari

Es war ein angenehmer Samstagnachmittag im April, die ersten Sonnenstrahlen kündigten den Frühling an. Durch das offene Fenster wehte eine frische Brise, die auf dem Schreibtisch einige beschwerte Blätter zum Flattern brachte. Ich saß gerade auf der Couch und las ein Buch, als es an meiner Tür klingelte. Etwas überrascht, weil ich keinen Besuch erwartete, ging ich in den Flur, um zu sehen, wer mich besuchte. Es war die Post mit einem größeren Kuvert für mich. Ich nahm es entgegen und unterschrieb für dessen Empfang. 

Wieder auf dem Sofa angekommen, betrachtete ich den Umschlag genauer, er trug keinen Absender und war etwas größer als DIN A5. Es konnte sich nicht viel darin befinden, denn das Gewicht war kaum zu spüren. Neugierig öffnete ich das Kuvert und entnahm ihm einen Brief, der alles andere als gewöhnlich war. Er war schwarz und auf den ersten Blick ohne jegliche Verzierung, die Rückseite war jedoch mit Wachs versiegelt. Beim Anblick des Stempels wurde mir einiges klarer. Das Siegel aus rotem Wachs, das den Briefumschlag verschloss, war offensichtlich mit einem Triskele-Stempel gesetzt worden. Mein Herz pochte vor Aufregung wie wild und meine Hände wurden sofort feucht. Mein Herr hatte scheinbar eine Aufgabe für mich.

Ich ging in die Küche und holte mir eine Flasche Wein und ein Glas aus dem Schrank. Als ich mich wieder ins Wohnzimmer begab, gingen mir viele Fragen durch den Kopf: “Wieso ein Brief? Was steht darin? Handelt es sich wirklich um eine Aufgabe für mich? Werden mich solche Briefe künftig öfter erwarten? Warum hat er nichts gesagt?”. Der Brief lag ungeöffnet auf dem Tisch, das tat er auch noch ein Glas später. Meine Hände zitterten etwas, als ich das Siegel brach um zu lesen, was mein Herr mir auf diesem Weg mitzuteilen hatte…

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