Über Verantwortung in Spielberichten

Spielberichte sind eine schöne Art, anderen Menschen näher zu bringen, was einen bewegt, bzw. bewegt hat. Sie dienen dazu, sich selbst Erlebnisse in einer Session wieder ins Gedächtnis zu rufen und diese zu verarbeiten. Sie regen die Fantasie Anderer an und geben Ideen für zukünftige Gelegenheiten, das Gelesene oder etwas ähnliches umzusetzen. Sie sind wichtig, nicht nur für Andere, sondern vor allem für einen selbst. Bei einem solchen Bericht schwingt eine Menge mit, was einem beim Schreiben vielleicht gar nicht selbst klar ist. So ein Beitrag ist verhältnismäßig schnell geschrieben, über die Konsequenzen für die Leser wird dabei in den meisten Fällen nicht weiter nachgedacht.

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Von der Idee bis zum Halsband

So ein Gedanke kann bisweilen ein echtes Arschloch sein. Hat er sich erst einmal bei dir eingenistet, bohrt er solange, bis es einem keine Ruhe mehr lässt. Bei mir war es folgender: „Das Halsband ist mir zu unpersönlich.“

Bei einem bestimmt sehr wichtigen Meeting in der Arbeit ließ ich meinen Gedanken dann mal freien Lauf. Um mich herum wurde diskutiert und es wurden Entscheidungen getroffen, ich bin ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung mehr, worum es ging. Mein Kopf war mit einem ganz anderen Problem beschäftigt: Wie mache ich dieses Halsband zu einer noch persönlicheren Geschichte für uns? Sicher, sie hat es von mir geschenkt bekommen. Symbolik, Machtübernahme, Unterwerfung und das ganze D/S-Zeug. Alles schön und gut, aber das reichte mir nicht.

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